Allen erst­mal ein fro­hes neu­es Jahr. Ich hab meins die­ses Jahr in Hel­sin­ki begon­nen. Letz­tes Wochen­en­de hab ich näm­lich Besuch aus Deutsch­land bekom­men und wir haben uns für den 01. Janu­ar einen Flug nach Oulu gebucht. Da der Flug­ha­fen aus Hel­sin­ki ein­fach leich­ter zu errei­chen ist (und wir außer­dem auch mal wie­der rich­tig fei­ern woll­ten), haben wir uns ent­schie­den, in der Haupt­stadt ins neue Jahr zu rutschen.

Da haben wir in einem Hos­tel “über­nach­tet”, aber das Hos­tel hat eigent­lich mehr ein­fach nur dazu genutzt, dass wir unser Gepäck irgend­wo abstel­len kön­nen. Geschla­fen haben wir dort nicht wirk­lich, da wir bis mor­gens um 07 Uhr gefei­ert haben. Dazu haben wir uns erst­mal einem Couch­sur­fing-Event in einer Bar ange­hängt und sind dann spä­ter zum Feu­er­werk auf den Senats­platz. Dort haben wir eine ande­re Grup­pe Deut­sche ken­nen­ge­lernt, mit denen wir dann noch in ihrem Airbnb wei­ter­ge­fei­ert haben. Am nächs­ten Tag sind wir dann nach Oulu geflo­gen und von dort mit dem Miet­wa­gen wei­ter in unser Mök­ki in Schwe­disch Lapp­land direkt hin­ter der Grenze. 

Mitt­wochs sind wir dann (nach einer zwei­stün­di­gen Fahrt nach Rova­nie­mi) am Polar­kreis Schnee­mo­bil gefah­ren, eine super Erfah­rung. Nach einer kur­zen Stär­kung im nörd­lichs­ten McDo­nalds der Welt sind wir dann wei­ter nach San­ta-Vil­la­ge, wo der ech­te Weih­nachts­mann wohnt und für alle sei­ne Besu­cher als Foto­mo­del bereit­steht (aller­dings für 30€ pro Foto). Nach­dem auch wir nach einer Stun­de anste­hen eine kur­ze Unter­hal­tung mit dem ech­ten Weih­nachts­mann füh­ren konn­ten, haben wir uns lang­sam wie­der auf den Rück­weg nach Schwe­den gemacht. Denn an die­sem Abend soll­te noch ein wei­te­res High­light auf uns war­ten: die Nord­lich­ter. Gegen 21 Uhr haben wir uns dann auf den Weg gemacht, um Aus­schau zu hal­ten. Bei ‑25°C haben wir dann nach 4 Stun­den war­ten fast auf­ge­ben wol­len, als wir am Him­mel ein grü­nes Leuch­ten ent­deck­ten. Die­ses Leuch­ten hat man noch Stun­den spä­ter in mei­nen Augen sehen kön­nen, so groß war mei­ne Freu­de und Auf­re­gung. Auch die Käl­te hat man in dem Moment ein­fach nicht mehr gespürt. 

Da unse­re Nord­lich­ter­jagd bis recht spät in die Nacht dau­er­te, haben wir am nächs­ten Tag erst­mal aus­ge­schla­fen und haben uns danach für eine Schnee­schuh­wan­de­rung ent­schie­den. Dazu sind wir auf einen Park­platz mit­ten im Nir­gend­wo (ja ich weiß, ganz Finn­land ist mit­ten im Nir­gend­wo) gefah­ren und sind von dort aus mit den Schnee­schu­hen quer­feld­ein gewan­dert. Abends waren wir noch ‑um das fin­ni­sche Erleb­nis für mei­nen Besuch abzu­run­den- in der Sauna.

Frei­tags haben wir uns dann recht früh wie­der auf den Weg nach Oulu gemacht und haben unter­wegs noch an einem klei­nen Ren­tier­ge­he­ge und in Schwe­den bei einem Ikea ange­hal­ten. Das gehört doch wohl dazu, oder? Nach einer Stun­de Ver­spä­tung unse­res Flu­ges sind wir dann am Abend in Hel­sin­ki ange­kom­men, wo wir noch eine Nacht geblie­ben sind und mit unse­ren Freun­den von Sil­ves­ter was trin­ken waren: ein gelun­ge­ner Abschluss für eine gelun­ge­ne Reise.

Soweit hab ich jetzt mal kei­ne gro­ßen Rei­sen mehr geplant, aber war­tet ab, das kommt bald noch. Aber ich werd jetzt tat­säch­lich erst­mal auch wie­der arbei­ten. Mal sehen wohin es mich noch so verschlägt.

Bis bald

Tere­sa

Kategorien: Allgemein

2 Kommentare

Inge Spang · 5. Januar 2019 um 21:16

Aber ganz ehr­lich: die Bil­der, die bis jetzt dein Tage­buch zie­ren, sind wirk­lich sehr sehr schön und machen Lust auf Urlaub im „Nir­gend­wo“

Inge Spang · 5. Januar 2019 um 21:13

Hey Tere­sa,
kann da mal auf dei­nem Blog noch ein Beweis­fo­to für Auro­ra Borea­lis fol­gen? Kann ja jeder sagen, dass er/sie/divers Nord­lich­ter gese­hen hat 🤣

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