Ges­tern mor­gen um 5 Uhr bin ich mit mei­nem Mit­be­woh­ner an den Flug­ha­fen Hel­sin­ki gefah­ren, weil der jetzt in Urlaub fährt, sein Auto aber nicht am Flug­ha­fen blei­ben soll. Von dort aus bin ich dann wei­ter an den Hafen gefah­ren und hab mich dort mit den ande­ren Frei­wil­li­gen getrof­fen. Denn vor ein paar Wochen haben wir uns ent­schlos­sen, an einem der kür­zes­ten Tage des Jah­res eine Tages­rei­se nach Tal­linn zu unter­neh­men.

Mit der Fäh­re gings dann zwei­ein­halb Stun­den übers Was­ser nach Est­land. In der ver­schnei­ten Haupt­stadt ange­kom­men sind wir erst­mal ein biss­chen durch die Alt­stadt gelau­fen und eine Run­de über den Weih­nachts­markt, bevor wir uns dann dafür ent­schie­den, uns auf­zu­tei­len. Dann sind Sarah, Leo und ich uns erst mal bei einer Sup­pe und Pfann­ku­chen auf­wär­men gegan­gen, denn die eisi­gen ‑6 Grad Cel­si­us sind uns dann irgend­wann doch ins Mark gegan­gen. Danach sind wir nach Tel­lis­ki­vi, das so genann­te “Hip­ster­vier­tel”, gestie­felt, um uns ein paar klei­ne Läden anzu­schau­en. Glück­li­cher­wei­se hab ich dabei auch noch gra­de das letz­te Wich­tel­ge­schenk besor­gen kön­nen. Auf dem Rück­weg zum Treff­punkt mit den andern haben wir noch zwei View­points abge­klap­pert. Und damit war die Zeit in Tal­linn auch eigent­lich schon wie­der vor­bei und wir tra­ten den Rück­weg an. Alles in allem war’s ein recht anstren­gen­der, aber wirk­lich schö­ner Tag.

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