Jetzt bin ich mitt­ler­wei­le schon 2 Mona­te hier und hab schon so viel erlebt. Dazu gehört zum Bei­spiel, dass Bus fah­ren in Finn­land gar­nicht so ein­fach ist wie erwar­tet. Da fährt man ganz leicht mal an der Hal­te­stel­le vor­bei und wun­dert sich, war­um man plötz­lich 5 km von sei­nem Ziel­ort ent­fernt ist. Auch das Tan­ken ist ein eher schwie­ri­ges The­ma: man zahlt, bevor man tankt und hat dann nur zwei Minu­ten Zeit, zu tan­ken. Wenn man aber wie wir zum ers­ten Mal mit die­sem Auto tankt und nicht weiß, wie die Tank­klap­pe auf­geht, ver­liert man ganz schnell mal 20€. Mitt­ler­wei­le haben wir auch schon die ers­ten guten Restau­rants gefun­den, bezie­hungs­wei­se eigent­lich alle in der Umge­bung, denn da gibt es nur drei. Die­se haben wir dann aber schon oft genug besucht.

Mitt­ler­wei­le darf auch ich mich jetzt zu den Erwach­se­nen zäh­len. Zu mei­nem Geburts­tag kamen mei­ne Eltern mich dann auch besu­chen. Es waren zwar nur ein paar Tage, aber die kur­ze Zeit war echt schön.

Die letz­ten paar Wochen habe ich jetzt in der Kräu­ter­werk­statt gear­bei­tet. Die Arbeit dort ist sehr ein­tö­nig und beschränkt sich auf Kräu­ter put­zen, Tee her­stel­len und die­sen danach zu ver­pa­cken. Der wird dann ent­we­der an die Häu­ser ver­teilt oder am Mik­kae­lis Mark­ki­nat, bezie­hungs­wei­se am Weih­nachts­markt ver­kauft. Seit letz­ter Woche arbei­te ich dann in der Webe­rei. Die Arbeit dort gefällt mir defi­ni­tiv bes­ser, auch wenn sie nicht viel an Span­nung gewon­nen hat. Jeden­falls geht es aber dort mehr dar­um, sich um die Dörf­ler zu küm­mern. Mein Haus gefällt mir super gut und ich hab mich echt gut ein­ge­lebt. Anfangs hab ich in einer Hüt­te außer­halb vom Haus gewohnt, in der kei­ne Dusche war, aber mein Mit­frei­wil­li­ger aus Indi­en hat net­ter­wei­se sein Zim­mer mit mir getauscht, da er im Haus wohn­te. Lei­der hat er aber letz­ten Mitt­woch Tapo­la verlassen.

In den letz­ten Wochen waren wir auch ein paar Mal im Aurinko­ran­ta, unse­rem Sum­mer­cot­ta­ge. Es liegt direkt an einem See und nach der Sau­na kann man dort super baden gehen, trotz der mitt­ler­wei­le nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren. Wenn man dort ist, hat man das Gefühl als wäre man im Urlaub, dabei ist man nur 10 km von zuhause/Arbeit ent­fernt. Aber auch wenn man für gefühl­ten Urlaub nur 10 km fah­ren muss, waren wir vor 2 Wochen dann doch mal rich­tig im Urlaub: Leo­nie, Fabio und ich haben uns mor­gens früh um 3 auf den Weg nach Åland gemacht. Das ist eine auto­no­me Insel­grup­pe zwi­schen Finn­land und Schwe­den. Die Rei­se war auf jeden Fall das frü­he Auf­ste­hen und die lan­ge Fahrt wert, die Natur dort war so schön und das Wet­ter hat uns defi­ni­tiv in die Kar­ten gespielt. Tat­säch­lich hat es ja daheim in Tapo­la sogar schon geschneit, wäh­rend ich im Urlaub war (man schrieb den 26.Oktober 2018).

Es gäbe tat­säch­lich noch so viel mehr zu erzäh­len, aber dann wür­de ich nur viel mehr aus­schwei­fen. Ich ver­su­che ein­fach, regel­mä­ßi­ger Ein­trä­ge zu schreiben.

Also bis zum nächs­ten Mal

Tere­sa

Kategorien: Allgemein

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