So, mitt­ler­wei­le bin ich also seit einer Woche hier in Finn­land. Nach­dem ich letz­ten Sonn­tag um 6 Uhr in der Früh das Haus ver­las­sen habe, in der Sicher­heits­kon­trol­le erst­mal eine hal­be Stun­de gefilzt wur­de, mein Flug eine Stun­de Ver­spä­tung hat­te, ich dann in Hel­sin­ki noch zwei wei­te­re Stun­den auf mei­ne Mit­frei­wil­li­ge Leo­nie gewar­tet hab und wir dann noch mit dem Zug wei­ter­reis­ten, kamen wir gegen 20 Uhr auch mal hier in Niini­koski an. Die meis­ten Dörf­ler waren zu der Zeit schon in ihren Zim­mern, also hab ich an dem Abend eigent­lich nur noch mei­nen Mit­frei­wil­li­gen Nid­hin ken­nen­ge­lernt, der mir glück­li­cher­wei­se was zu Essen gekocht hat. Am nächs­ten Tag hat­te ich direkt mei­ne ers­te Fin­nisch-Stun­de, und ich muss sagen, dass mein Fin­nisch für eine Woche gar nicht so schlecht ist. Ges­tern hab ich tat­säch­lich schon eine klei­ne Kon­ver­sa­ti­on geführt. Den rest­li­chen Mon­tag hat­te ich dann frei, also sind Leo­nie und ich mal eben nach Ori­mat­ti­la gera­delt. Die­se 22km haben sich aber mit Rädern ohne Gang­schal­tung gar­nicht so wirk­lich als leicht her­aus­ge­stellt, den­noch haben wir es geschafft. Ori­mat­ti­la ist der nächs­te Ort, in dem es wenigs­tens ein paar Super­märk­te und einen tol­len Second-Hand-Laden gibt. Am Diens­tag hab ich dann ange­fan­gen, im Haus zu arbei­ten. Mei­ne Arbeit dort bestand größ­ten­teils aus Wäsche machen und kochen und ein biss­chen put­zen. Aber es hat eigent­lich schon Spaß gemacht, vor allem weil ich mich mit mei­ner Haus­mut­ter super ver­ste­he. Die Dörf­ler, wel­che in mei­nem Haus woh­nen, sind tags­über bei der Arbeit in ande­ren Häu­sern oder Work­shops, also sehe ich sie meis­tens nur beim Essen oder abends. Aber ich habe sie schon sehr ins Herz geschlos­sen und ich glau­be, sie mögen mich auch sehr. Am Diens­tag war auch eben­falls der ers­te Sau­na­tag (Diens­tags und Frei­tags ist immer Sau­na­tag). Am Diens­tag sind wir aber nicht mit unse­ren Häu­sern in die Sau­na gegan­gen, son­dern mit den ande­ren Frei­wil­li­gen. Ab heu­te arbei­te ich dann in der Kräu­ter­werk­statt und in zwei Wochen wer­de ich dann auch in ein ande­res Haus umzie­hen, den Grund dafür habe ich aller­dings noch nicht her­aus­ge­fun­den. Alles in Allem gefällt es mir hier aber auf jeden Fall super gut.

Also bis zum nächs­ten Mal,

Tere­sa

Kategorien: Allgemein

1 Kommentar

Anonymous · 5. Oktober 2018 um 22:52

Et Land is en schee­en­et

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